In der klassische Homöopathie wird Krankheit unter anderem als eine geschwächte Lebenskraft beschrieben. Diese offenbart sich über Symptome, Empfindungen, Erscheinungen, die wir als Krankheit bezeichnen. Wird diesen Zeichen nicht genug Beachtung geschenkt, sondern etwa schnell chirurgisch weggeschnitten oder mit gegensätzlichen (Anti = gegen -Bio = Leben -tikum) Medikamenten betäubt. Werden sie ohne Zusammenhänge zu erkennen "unsichtbar" gemacht, so versucht unser Körper/Geist/Seele uns neuere, stärkere Zeichen "mitzuteilen": die Krankheit verschlimmert sich und geht ins chronische Stadium.

 

was_ist_krankheit

In der Homöopathie sprechen wir von einer "Verschiebung der Symptome" (somit der Krankheit) auf andere Bereiche, Organsysteme. Zwischen dem Hautausschlag im Alter von 14 Jahren, die darauf folgenden Erkältungsneigungen mit 25, worauf dann mit 35 Bandscheibenvorfälle oder im Alter der Rheumatismus folgten, vielleicht begleitet von einer immer größer werdenden Angst im Fahrstuhl zu fahren oder Depression, Müdigkeit und Unlust, werden keine Zusammenhänge gesehen. Das hat zur Folge, dass unseres gesamtes System immer schwächer und kränker wird. Allergie, psychosomatische Beschwerden, Immunschwäche, Migräne, da ist es das Herz, dort die Schilddrüse, wieder ein anderes mal die Knochen usw.