Lebenskraft
Hahnemann verstand, dass es eine Kraft (Lebenskraft) im Menschen geben muss, die seine Organe, Organsysteme, sein Gemüt, Gefühle, Willen und Intellekt harmonisch miteinander arbeiten lässt, so dass jeder Mensch im Verständnis mit seinem Inneren die Erfüllung der Lebensaufgabe folgen kann. Dies ist gleichzeitig in der homöopathischen Sicht die Definition von Gesundheit, die sich z.B. in Freisein von Schmerzen, Wohlbefinden, Ausdauer, Appetit, Gleichmut, Konzentrationsfähigkeit, Kreativität, Lebenssinn und -Lebensfreude und nicht so sehr als "das Fehlen von Krankheit" äußert.
Wird die "Lebenskraft" (Immunsystem, vegetatives Nervensystem) durch Reize (Bakterien, Viren, Schockerlebnisse, Kummer, Lebensumstände) verstimmt und geschwächt, d.h. sie ist nicht mehr in der Lage dafür zu sorgen dass Körper, Geist und Seele ausgeglichen miteinander arbeiten können, so entwickelt sich eine Krankheit


